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Das Orchester - Bläserphilharmonie Regensburg

1993 fanden sich auf Initiative des Regensburger Musikschulleiters Wolfgang Graef etwa 50 musikbegeisterte Laien zusammen, um das kulturelle Leben Regensburgs um eine weitere Facette zu bereichern. Auf hohem Niveau symphonische Blasmusik darzubieten war das Ziel des neu gegründeten Symphonischen Blasorchesters bzw. der Bläserphilharmonie Regensburgs, wie sich das Orchester seit einigen Jahren nennt.

Bis zum heutigen Tag fühlt sich das Orchester diesem musikalischen Credo verpflichtet: Originalwerke der symphonischen Blasmusik sowie hochwertige Bearbeitungen auf hohem Niveau zu interpretieren.
Schon in den ersten Jahren unter der Leitung von Graef etablierte sich der Klangkörper als wichtige Säule des Regensburger Kulturlebens. Die Verleihung des Kulturförderpreises des Bezirks Oberpfalz im Jahr 2011 bestätigte das Orchester in seinem mittlerweile weit über die Grenzen Regensburgs hinaus reichenden Wirken.

Im Jahr 2001 übernahm der Diplommusiker Jörg Seggelke die künstlerische Leitung des Orchesters. Unter seiner Führung beschritt das Orchester neue musikalische Wege. Viele Konzerte wurden durch namhafte Solisten aus dem In- und Ausland ergänzt. So konzertierten in den folgenden Jahren der Brite Stephen Mead (Euphonium), der Solo-Trompeter des Royal Philharmonic Orchestra London, James Fountain oder auch der weltbekannte Klezmer-Klarinettist Helmut Eisel mit der Bläserphilharmonie Regensburg. Aber auch regionale musikalische Größen, wie die Pianistin Anastasia Zorina, und Talente aus den eigenen Reihen - Werner Breuer (Tuba), Dr. Martin Meier (Posaune), Florian Herzog und Dr. Bernd Rosenhammer (Klarinette) - bereicherten die Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau. Mit der Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben erwarb sich die Bläserphilharmonie einen hervorragenden Ruf weit über die Grenzen Regensburgs hinaus. 2012 gewann das sbor beim CISM-Wettbewerb in Bamberg den ersten Preis in der Höchststufe. Ein Jahr später erreichte das Orchester beim Flicorno D´Oro in Riva del Garda (Italien) einen zweiten Platz in der "Categoria superiore". Für einen Paukenschlag sorgte die Bläserphilharmonie mit der erstmaligen Teilnahme am Bayerischen Orchesterwettbewerb 2015 in München: Direkt bei dieser Premiere erhielt das Ensemble eine Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb 2016 in Ulm. Hier belegte die Bläserphilharmonie Regensburg den fünften Platz. Spätestens seitdem kann man das Orchester mit Fug und Recht zu den besten Laienblasorchestern der Bundesrepublik zählen.

Ein besonderer Höhepunkt für das Orchester war auch die Durchführung eines Kompositionswettbewerbes in Kooperation mit dem Nordbayerischen Musikbund und der Schönwerth-Gesellschaft Regensburg. Im Rahmen eines Konzertes präsentierte das Orchester die Uraufführungen der Preisträgerkompositionen. Diese wurden im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk professionell auf CD eingespielt. Das Ergebnis waren mehrere Radioportraits über das Orchester sowie der dritte Tonträger der Bläserphilharmonie Regensburg.
Schon im Jahre 2006 nahm das Orchester die erste Symphonie des Holländers Johan de Meij "Der Herr der Ringe" auf CD auf. Die Unterstützung durch den Schauspieler und Sprecher Peter Nüesch lässt diese Aufnahme zu etwas ganz Besonderem werden. Ebenfalls im Jahr 2013 erfolgte die Produktion einer Live-CD mit dem Titel "Die Herausforderung".

Nachdem Jörg Seggelke im Jahr 2016 sein Wirken bei der Bläserphilharmonie Regensburg beendete, folgte ihm als künstlerischer Leiter Alejandro Vila nach. Durch den Fagottisten und Dirigenten Vila, wird eine neue Art des Musizierens im Orchester etabliert: "Ich möchte gerne eine Kultur des 'Aufeinanderhörens' schaffen, um Transparenz und Klarheit in der klanglich dichten Instrumentierung des symphonischen Blasorchesters zu erreichen."

SBOR