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Das Orchester - Bläserphilharmonie Regensburg

Seit über 20 Jahren gehört die Bläserphilharmonie zum festen Stamm des Kulturlebens in Regensburg. Gegründet als Orchester der Städtischen Sing- und Musikschule Regensburg hat sie sich als Verein selbständig gemacht und konzertiert als einer der größen Klangkörper in der gesamten Region. Auch als Botschafter der Stadt Regensburg war sie bereits über Bayern hinaus auf Reisen und Gastgeber für internationale musikalische Gäste. Heute präsentiert sich das Orchester in einer weitgehend jungen Stammbesetzung von über 60 Musikerinnen und Musikern.

Die Bläserphilharmonie Regensburg wurde 1994 als Projekt der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg unter dem Namen Symphonisches Blasorchester Regensburg (sbor) gegründet; erster Dirigent war Musikschulleiter Wolfgang Graef. Ziel war es, mit engagierten Laienmusikern Symphonische Blasmusik auf hohem Niveau zu spielen. Diesem Grundsatz fühlt sich das Orchester auch heute noch verpflichtet. So setzt es sich aus erfahrenen Laien zusammen, die nicht nur aus dem Großraum Regensburg, sondern auch aus der gesamten ostbayerischen Region zum Mitspielen kommen.

Im Januar 2001 übernahm der Dirigent und Tubist Jörg Seggelke das Orchester. Seitdem ist es nicht nur in der zahlenmäßigen Besetzung auf 60 bis 70 Musikerinnen und Musiker gewachsen; durch die immer größere Zusammensetzung des Ensembles sind auch Aufführungen umfangreicher symphonischer Werke möglich geworden.

Im November 2016 wurde der argentinische Dirigent und Fagottist Alejandro Vila zum musikalischen Leiter der Bläserphilharmonie Regensburg gewählt. Sein musikalisches Ziel für die Arbeit mit dem Orchester umreißt Vila mit folgenden Worten: "Ich möchte gerne eine Kultur des ‚Aufeinander Hörens‘ schaffen, um die Transparenz und Klarheit in der klanglich dichten Instrumentierung des symphonischen Blasorchesters zu erreichen. Dieses Ziel dient vor allem unseren Zuhörern und Konzertbesuchern, denn Transparenz und Klarheit eröffnen ihnen einen Zugang zum Verständnis der inneren Struktur unserer aufgeführten Werke."

Von Anfang an lag der Schwerpunkt der Literaturauswahl auf Orginalwerken und hochwertigen Bearbeitungen symphonischer Literatur. Stilreichtum und anspruchsvolle Interpretationen spielen dabei stets eine wichtige Rolle. Insbesondere große symphonische Werke, die eine ganze Konzerthälfte füllen können, wie die große Symphony No. 1 für Blasorchester nach Themen J.R.R. Tolkiens "Lord Of The Rings" von Johan de Meij (2007 auch auf CD eingespielt) oder Philip Sparkes "Hymn of Highlands" sind die Domäne des Orchesters.

So konnte sich die Bläserphilharmonie in den Jahren ihres Bestehens auch über Regensburg hinaus einen Namen machen und durch erfolgreiche Teilnahmen an nationalen wie internationalen Wettbewerben Aufmerksamkeit gewinnen. Hervorzuheben sind dabei der zweite Platz der Brass Band beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2004 in Osnabrück sowie der erste Platz des gesamten Orchesters in der Höchststufe beim Wertungsspiel des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes im selben Jahr. Im Mai 2007 nahm das Orchester erfolgreich am internationalen Orchesterwettbewerb im Rahmen des Deutschen Musikfestes in Würzburg teil. Im Oktober 2012 belegte die Bläserphilharmonie den ersten Platz mit ausgezeichnetem Erfolg in der Höchststufe beim Blasorchesterwettbewerb der CISM anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Nordbayerischen Musikbundes in Bamberg. Erst kürzlich konnte sich die Bläserphilharmonie Regensburg im Rahmen des Bayerischen Orchesterwettbewerbes mit der ausgezeichneten Bewertung von 23,8 von 25 möglichen Punkten für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb qualifizieren. Dort erzielte das Orchester im Mai 2016 bei seinem Debut auf dieser nationalen Bühne einen sehr guten Erfolg und wurde Fünfter in einem hochkarätig besetzten Wettbewerb.

Eine kontinuierliche musikalische Weiterentwicklung zeigt sich auch in der Suche nach immer wieder neuen Herausforderungen. Kreative und facettenreiche Konzertprojekte ermöglichen es dem Orchester, sich neue musikalische Rahmen zu erschließen. Dabei bleibt aber der Anspruch bestehen, schöne Musik auf höchstem Niveau darzubieten. Besondere Höhepunkte waren u.a. die Aufführung von Tschaikowskys "Ouvertüre 1812" als Open-Air-Konzert beim Regensburger Kulturfest 2012 sowie das Mitwirken beim Kompositionswettbewerb des Nordbayerischen Musikbundes und der Schönwerth-Gesellschaft anlässlich des 200. Geburtstages des großen Oberpfälzer Sagen- und Märchensammlers Franz Xaver von Schönwerth im Jahr 2010. Nicht zuletzt deswegen wurde das Orchester 2011 mit dem Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz ausgezeichnet.

SBOR

Auch mit regionalen und internationalen Solisten hat die Bläserphilharmonie bereits zusammen musiziert. Sowohl ehemals noch junge, heute bereits gefeierte Regensburger Solisten, wie die Pianistin Anastasia Zorina oder der Klarinettist Bernd Rosenhammer, als auch internationale Gaststars, wie der britische Euphonium-Virtuose Steven Mead, der Klezmer-Klarinettist Helmut Eisel oder der Solotrompeter des Royal Philharmonic Orchestra London, James, Fountain, bereicherten regelmäßig die Konzerte des sbor mit ihren Auftritten.

Eine Wertschätzung des sbor in Kultur und Politik drückt sich auch in der Besetzung der Vorstandsämter im Orchesterverein aus: Vorsitzende waren der frühere Regensburger Kulturdezernent Dr. Egon Greipl, der Kunstmäzen Oswald Zitzelsberger, der derzeitige Kulturreferent der Stadt Regensburg, Klemens Unger, sowie der ehemalige Regierungspräsident der Oberpfalz, Dr. Wolfgang Kunert. Die weiteren Vostands- und Funktionsämter werden immer aus den Reihen der aktiven Orchestermitglieder besetzt.